Palm Pre Tag 

13. Oktober 2009. Technologie. Noch keine Kommentare

Na sowas, ich hab mal Lust hier was zu schreiben…

Hmm?

Es dürfte allen klar sein, dass ich mich etwas für Technik online wie offline begeistere. Jedenfalls deuten einige Dinge darauf hin:

  • die Existenz dieser selbst gebastelten Webseite auf meiner eigenen Domain thomasstache.de, die auch noch unter Textpattern läuft
  • mein stetiger Fotostrom auf flickr, der hauptsächlich mit einer Nikon Spiegelreflexkamera gefüttert wird, nachdem die Bilder mit Schweiß und Spucke aufpoliert wurden
  • täglich frische belanglose Ergüsse auf twitter (ich lass aber nicht jeden mitlesen, muss angefragt werden), hauptsächlich über interessante Funde im Internetz

Und so kommt es, dass einen von Zeit zu Zeit die Lust auf neue Spielereien und Gerätschaften umtreibt, und ja, auch ein bisschen quält. Schließlich kommt allenthalben etwas neues und besseres auf den Markt, und plötzlich sehen manche Dinge so veraltet aus. Doch diese Phasen gehen vorbei… meistens.

Foto

Meine Nikon D80 zum Beispiel: Erst sah eine D300 wie der sichere Kauf aus, dann die D90. Ist ja auch nicht so verdammt teuer. Und dieses Jahr kommt dann auch noch die D300s heraus… welche Verführung, welche Qual! ;-) Aber ich konnte mich mit mir auf ein Stillhalteabkommen einigen. Da investiert man doch lieber in neues Glas, auch wenn’s ein bisschen krumm ist.

Mobiles Internet

Genauso lange treibt mich noch ein anderes Update um: ein würdiger Nachfolger für meinen Palm Treo 680. Wie ich heute nachgeschlagen habe, ist er seit Dezember 2006 mein Begleiter, und so langsam lässt er sich das Alter echt anmerken!

Damals war mobiles Internet auch noch gar kein Thema. Rasende GPRS-Geschwindigkeit, und ein Browser und Email zum Vergessen. Twitter, Flickr, Posterous und Co.? Ha! Heute bin ich davon ständig umgeben, kann aber nicht mitspielen. Deswegen wechseln sich Blackberrys, iPhones, Android-Heros usw. als Objekte der Begierde nur so ab. Die einen zu teuer (iPhone), die anderen nicht überzeugend in Hard- und Software (Hero).

Der Pre


Und dann war da noch der Palm Pre, der im Januar 2009 vorgestellt wurde, und “im 4. Quartal 2009” nach Deutschland kommen sollte. Eine unglaublich lange Wartezeit! Irgendwann im August hatte ich mich entschieden, keinen HTC Hero zu kaufen, sondern den Pre noch abzuwarten.

Und heute war es endlich soweit. Am liebsten wär ich gleich früh in den O2-Shop um die Ecke gelaufen. Ich wollte jetzt einfach wissen, wie er aussieht, wie er sich anfühlt (ist ja ein Slider, und der muss stabil wirken!), und wie webOS funktioniert! Doch am Mittag musste ich enttäuscht feststellen:

Aber an der Prager Straße gibt’s ja nicht umsonst (mindestens) drei O2-Shops auf 500 Metern — so dass ich mir doch noch ein ausführliches Bild vom Pre machen konnte. Im O2-Pavillon in der Centrum-Galerie hatte ich gleich zwei Pres für mich allein. Der freundliche Verkäufer hat mir nur kurz ein paar Sachen gezeigt (die ich eh schon alle gelesen hatte), und mir dann das Feld zur freien Analyse überlassen.

Ich will hier nur kurz meine Eindrücke beschreiben. Für ausführliche Vorstellungen und Testberichte verweise ich aber zu anderer Stelle. Also:

Der Pre ist klein (für ein Touchscreen-Smartphone)! Subjektiv einen Zentimeter kürzer als der Treo 680, und deutlich dünner. Angenehm leicht ist er auch. Wenn man auf der aufgeschobenen Tastatur schreibt, fühlt er sich so dünn wie ein iPod nano an. Fein. Tippen kann ich darauf auch gut. Ich hab mal eine SMS simuliert, und mich dabei nicht vertippt. Die Eingabe von Umlauten braucht jetzt einen Tastendruck mehr als beim Treo… da würd ich auf einen cleveren Hack (s. unten) hoffen…

Der Bildschirm hat knallige Farben und zeigt alles gestochen scharf an. WebOS sieht darauf richtig gut aus. Und Fotos erst! Da sieht man keine Pixel… Die Kamera macht flotte Bilder (sie muss ja auch nichts scharfstellen ;-), so wie das iPhone 3G).

Der Pre ist mit seiner runden Form, seinem kleinen Schwarzen, und dem liebevoll gezeichneten webOS einfach sympathisch. Auch wenn er mal eine Gedenkpause braucht, hat das auf mich keinen negativen Eindruck gemacht. Und es steckt ja mit dem TI OMAP mit 600MHz genug Power in der Plattform, so dass die Oberfläche sich mit zukünftigen Updates noch beschleunigen lassen sollte.

Weshalb ich mich wohl auch als Early Adopter in die webOS-Wasser begeben würde, ist die versprochene Offenheit des Systems. Schon heute gibt es hunderte Patches (kleine Änderungen und Anpassungen der Systemkomponenten) und Apps aus unabhängiger Quelle, die man einfach so auf den Pre spielen kann, ohne ihn vorher aufknacken zu müssen. Da kann es gut sein, dass ich mir die Entwicklungswerkzeuge selbst mal genauer anschaue, und versuche mit HTML, CSS, JS und Mojo was hübsches für mich zu basteln.

Ergo

Heute denk ich: der Pre und ich, wir werden Freunde. Bestimmt noch nicht morgen, erstmal sollen die anderen die Kinderkrankheiten im deutschen, erst frisch an GSM angepassten System finden, und schonmal die Tipps und Tricks zusammentragen.

Es ist ja auch nicht von einer Verknappung von Pres zu rechnen. Am ehesten kann ich noch von einer ersten Preisanpassung profitieren, ich werde jedenfalls geizhals.at im Auge behalten. Und die Ausgabe von €481 muss ich mir noch ein bisschen schön trinken… Namaste!


Nikon D90 - wie für mich gemacht? 

28. August 2008. Fotografie. Noch keine Kommentare


Nikon D90 in den Händen des Teams von Chase Jarvis.

Nach zwei Jahren mit meiner Nikon D80 bin ich langsam bereit für was Neues – und bis heute dachte ich, eine D300 wäre was der Doktor verschrieben hat.

Doch heute kam nun die D90 offiziell heraus, und ich bin mal wieder versucht… Videofilme mit einem Sensor in APS-C-Größe, Lichtempfindlichkeit bis zu ISO3200, mit Spiegelreflex-Objektiven von Weitwinkel über Tele bis Makro… schreibt mich auf die Liste!

Dazu hat die D90 alle Muss-man-habens des Jahrgangs 2008:

  • 3-Zoll Bildschirm in echter VGA-Auflösung
  • Live View und Infoanzeige auf dem Bildschirm
  • Staub-Abschüttelung
  • Geotagging mit GPS-Modul

Dann warten wir mal, wo sich der Listenpreis bei den üblichen Internethändlern so einstellen wird, und vielleicht gibt’s ja dann zu Weihnachten ein neues Spielzeug?

Die D90 bei Nikon ­ und bei Chase Jarvis (Chase Jarvis ist ein Fotograf aus Seattle, der von Nikon mit der Produktion der Fotos für den D90-Prospekt beauftragt wurde.)


Der Drobo ist zu uns gekommen! 

17. Februar 2008. Technologie. Noch keine Kommentare

Mal ehrlich, ihr kümmert euch doch um ein regelmäßiges Backup eurer wertvollen Bildersammlungen? Nicht selten ist der Rechner wohl ringsum mit externen Platten umgeben… Doch wieso sollte die Festplatte in dem externen Gehäuse länger halten, als die im Rechner? Und wie geht’s weiter, wenn das Backup die ganze Platte ausfüllt?

Diese Fragen will der “Drobo” beantworten, ein “Festplatten-Roboter”; der Firma Data Robotics, und in den USA schon seit letztem Jahr der Liebling mancher Fotografen. Was ist das besondere daran? Der Drobo ist keine Festplatte. Er verwaltet Festplatten, und zwar mindestens zwei. Er spiegelt die Daten über bis zu vier Laufwerke, und stellt den freien Speicherplatz als ein Laufwerk zur Verfügung. Und im Gegensatz zu RAID-Systemen entfallen die Einschränkungen dass die Festplatten vom gleichen Typ und gleichen Größe sein müssen.

Wenn der Drobo voll wird, nimmt man die kleinste und älteste Platte heraus, und ersetzt sie durch eine schöne neue große. Wieviel Speicherplatz man im Endeffekt hat, kann man mit dem Drobolator ausprobieren. Macht nur, ich warte hier…

Hier ein paar Videos zur Motivation der Entwickler und einer Demo des Gerätes.

Und gestern war ich angenehm überrascht, den Drobo groß und fett auf der Homepage von Cyberport anzutreffen. Im Moment ist die Platzierung schon etwas zurückhaltender – aber hier ist das Feature. Sicherlich ist er mit >500 Euro nicht billig (wieso rechnen die $499 schon wieder so unvorteilhaft um?), aber das sind unsere Kameras und Macs auch nicht. Aber die Datensicherheit durch Redundanz, und die Möglichkeit den Speicherplatz nach Bedarf zu erweitern, könnten mir diesen Preis wert sein. Ich bin versucht ;-)