iTunes 6.0 

14. Oktober 2005. Technologie. Noch keine Kommentare

Ich bin Besitzer eines iPod. 3. Generation. 15GB. Von eBay. Musste mal gesagt werden.
Um iPods mit Musik zu füttern, braucht man—vereinfacht gesagt—iTunes, vom gleichen Hersteller, Apple Computer. Eine Firma, die nur knapp 3% des weltweiten Marktes für PCs bedient—aber wahr genommen wird, als wäre sie viel größer. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag.

Ich hatte nie ein Problem mit der Bindung meines iPod mit iTunes, ist es doch ein wirklich bequemer Weg, meine gesamte Musiksammlung zu verwalten. Statuszeile mit Größe der Library in iTunes Schließlich ist diese inzwischen 14 Gigabyte groß geworden, ohne dass ich je in einem Studentenwohnheim die Vorzüge einer Standleitung genossen hätte. iTunes machte es mir immer sehr einfach darin genau das zu finden, was gerade zu meiner Stimmung passte. Die Integration mit meinem iPod erlaubt es, unterwegs (oder auch zu Hause an der Stereoanlage) jederzeit auf jedes Album, jedes Lied zuzugreifen, ohne erst CDs zu jonglieren. Und im Auto gibt es Stimmung so lange der Akku hält—also ich sag mal so 6/7 Stunden.

Seit September 2003 waren mein iPod und ich ein tolles Team, und schon im Oktober 2003 wagte sich iTunes aus der beschützten Apple-Welt zu Windows herüber.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, iTunes entwickelte sich von Version 4.1 über 4.2, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.7, 4.8 bis zu 4.9 weiter1. Es war immer selbstverständlich, dass das Dreamteam eine Glanzvorstellung hinlegte.

Und dazu immer neue Tricks lernte, wie zuletzt die Podcasts. Darüber muss ich auch nochmal separat schreiben. Seid schonmal gespannt!

Schnellvorlauf zum September 2005, Apple stellt iTunes 5 vor. Nach ein paar Tagen Karenzzeit ist es Zeit für mich, das Update durchzuführen. Und erstmals zeigen sich Risse in der glänzenden Fassade der iTunes/iPod-Kombination: iTunes verkündet beim Anschluss des iPod

“Die Software zur Kommunikation mit dem iPod ist nicht richtig installiert. Bitte installieren sie iTunes erneut.”

Darüber, dass eine Neuinstallation das Problem natürlich nicht behob, breiten wir den Mantel des süßen Vergessens. Immerhin habe ich in einschlägigen Forums Trost gefunden. Also hieß es erstmal zurück zu 4.9. Als 5.01 herauskam, hat ein baldiger Test schnell für verlängerte Katerstimmung gesorgt.

Doch ich würde nicht so ein lange Geschichte erzählen, wenn ich nicht wieder guter Dinge wäre! Nur fünf Wochen nach 5.0 ist iTunes 6 da! Neuer, mächtiger, funktionierender! Mein iPod ist frisch synchronisiert, die neuesten Podcasts warten auf’s Anhören, die MP3-Schätze sind gesichert. Für alle die noch mit Installationsproblemen bei Quicktime kämpfen: Eine vollständige Deinstallation des alten iTunes mit anschließendem Neustart des Rechners hat Wunder getan. Viel Glück für euch!

Sagen’s wir wie Nina Ruge: “Alles wird gut.”

1 Die Aufzählung der Versionen soll eines veranschaulichen: Es gab sehr viele Updates, und immer ist alles glatt gegangen.


Glücksgefühle 

21. September 2005. Leben und Leute. Noch keine Kommentare

Am Wochenende ist mir etwas an mir aufgefallen, wovon ich nicht wusste, wie ich es einordnen sollte. Es war fast wie ein Flashback in die Zeit der Jäger und Sammler. Ich stand so vor meinem Kühlschrank, um mir was Leckeres zum Mittag (warm) zu machen—es gab Hackbällchen, die ich am Vortag gebraten hatte. Ich hatte etwas mehr gemacht…

Lecker Hackbällchen
Eine Schüssel Gutes (Für Großansicht klicken)

Der Anblick dieser Menge von Hackbällchen (im Bild fehlen übrigens schon zwei) ließ in mir ein Gefühl von Glück und Zufriedenheit aufsteigen, dass die Vorfreude auf’s Mittagessen total in den Schatten stellte. Ich glaube ich habe in dem Moment den Urmenschen in mir gespürt, der das gleiche Gefühl hatte, als er vor seinem frischen (ziemlich toten) Mammut stand.


Schluckt Microsoft AOL? 

16. September 2005. Nachrichten. Noch keine Kommentare

Paukenschlag in der Internet-Branche: Angeblich plant Time Warner einen Teilverkauf von AOL und verhandelt mit Microsoft. Der Online-Dienst AOL könnte dann mit MSN verschmelzen. Auch mit Google laufen Gespräche. tagesschau.de

Wie bitte? Das wäre ja eine Überraschung!